Tettingen-Butzdorf

Wanderer bei Tettingen-Butzdorf
Wanderer bei Tettingen-Butzdorf

Tettingen-Butzdorf existierte bereits in fränkischer Zeit. 1330 hatte das Dorf schon eine eigene Kirche, deren Patronatsrechte die Besitzer von Schloss Berg ausübten. Im 30-jährigen Krieg wurde das Dorf zerstört und verlassen, jedoch 1684 erneut besiedelt. Auch hier litten die Bewohner unter den verheerenden Kriegseinflüssen des 20. Jh., ein Teil der Panzersperren (Höckerlinie), welche Teil des damaligen deutschen Westwalls waren, kann noch besichtigt werden. Sehenswert ist auch die Pfarrkirche St. Remigius, in deren Seitenaltären und am Taufstein fünf aus dem Jahr 1601 stammende Alabasterreliefs des Trierer Bildhauers H.R. Hoffmann eingearbeitet sind. In der Ortsmitte prägt der neu gestaltete Dorfplatz das Bild; er fügt sich in die gut erhaltenen dörflichen Strukturen nahtlos ein. Einen Besuch wert ist das Saarländische Brennereimuseum.

Höckerlinie mit Kirche
Höckerlinie mit Kirche
Blick auf den Ort
Blick auf den Ort
Besuchergruppe beim Saarländischen Brennereimuseum
Besuchergruppe beim Saarländischen Brennereimuseum