Aufstellung eines Lärmaktionsplanes für die Gemeinde Perl

Die Gemeinde Perl erstellt derzeit im Zuge der Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie einen Lärmaktionsplan. Die EU verfolgt mit der EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG das Ziel, „schädliche Lärmbelästigungen zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern“. Die Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie in deutsches Recht erfolgte mit den §§ 47 a-f im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), durch die Verordnung über die Lärmkartierung (34. BImSchV) sowie weitere untergesetzliche Regelwerke.

Zuständig für die Erarbeitung der Lärmkarten und der darauf aufbauenden Aufstellung von Lärmaktionsplänen sind die Gemeinden. § 47d BImSchG schreibt die Erstellung von Lärmaktionsplänen für Orte in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen, Hauptschienenwegen sowie in Ballungsräumen vor. Die Gemeinde Perl ist für Straßen mit mehr als 6 Millionen Fahrzeugen pro Jahr verpflichtet, einen Lärmaktionsplan aufzustellen.

Da Maßnahmen im Rahmen der Lärmaktionsplanung z. T. durch Anordnungen oder sonstige Entscheidungen weiterer zuständiger Behörden umzusetzen sind und planungsrechtliche Festlegungen von anderen Planungsträgern zu berücksichtigen sind, ist die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TÖB) notwendig, um möglichst einvernehmliche Lösungen zu finden.

Der Gemeinderat der Gemeinde Perl hat die Offenlegung des Lärmaktionsplanes in der vorliegenden Entwurfsfassung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange beschlossen.

Der Entwurf des Lärmaktionsplanes für die Gemeinde Perl steht unten zum Download bereit und kann außerdem in der Zeit vom 30. März 2017 bis 30. April 2017 während der allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus der Gemeinde Perl, Zimmer E.06, eingesehen werden. Bis zum 30. April 2017 besteht die Möglichkeit, zum Entwurf des Lärmaktionsplanes eine Stellungnahme abzugeben. Diese kann schriftlich an die Gemeinde Perl, Trierer Str. 28, 66706 Perl oder per Email an info@perl-mosel.de gerichtet werden

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